Jan C. Schmidt hat’s nicht leicht. Seine Freundin Jule hat sich von ihm getrennt und seine Freunde Björn und Robert lassen ihn auch im Stich
So landet er mit seinem Koffer auf der Straße. Aber das lässt ihn keineswegs verzweifeln. Und er versucht, aus der Not eine Tugend und aus der Unsicherheit seiner Sachlage eine Story zu machen. Und bald kann er Unglaubliches berichten von der Stadt. Aus den einzelnen Vorfällen von alltäglicher Gewalt, Krankheit und Tod fügt sich ein Bild allumfassender Bedrohung, die anfängt von ihm Besitz zu ergreifen.
Philipp Löhles Stück handelt vom Streben nach einer sicheren Welt, das schon an der Unzulänglichkeit ihrer Interpretation scheitert. Wäre die perfekte Überwachung die rettende Alternative zur individuellen Sicht auf die Dinge? Oder enthüllt sich nicht unweigerlich die ebenso komische wie tödliche Welt dem visionären Betrachter?
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